APPENZELL · AUFBRUCH ZUM SÄNTIS

Ein Traum
auf Schienen.

Im Tal begann die Reise. Der Gipfel war das Ziel. Dazwischen liegt eine Geschichte voller Mut, Erfindergeist und unerwarteter Wendungen.

Nach dem Buch von Yvo Buschauer

Eine Talbahn vor dem Alpstein, als farbige Illustration im Stil der Appenzeller Bauernmalerei
Wo die Wiesen enden, beginnen die grossen Träume.

EINE KLEINE BAHN. EIN GROSSER PLAN.

Wasserauen war erst
der Anfang.

Wer die Strecke von Appenzell nach Wasserauen betrachtet, sieht den Anfang eines viel grösseren Vorhabens. Die Bahn sollte einst über die Meglisalp bis auf den Säntis führen. Nicht nur Schienen, sondern auch Zahnrad- und Standseilbahnabschnitte gehörten zu den Überlegungen.

Aus der Talstrecke wurde Wirklichkeit. Die Fortsetzung in die Berge blieb ein Traum. Wie nah war man ihm gekommen – und weshalb nahm die Geschichte eine andere Richtung?

Vier Haltepunkte der Geschichte

  1. Der Berg auf dem Zeichenbrett

    Ein Vorprojekt entwirft die Verbindung Appenzell–Säntis. Linienführung und Technik sollen den Aufstieg möglich machen.

  2. Die ersten Züge rollen

    Am 13. Juli wird die elektrische Talstrecke Appenzell–Wasserauen eröffnet: die erste Etappe der geplanten Säntisbahn.

  3. Ein anderer Weg nach oben

    Die Luftseilbahn von der Schwägalp erschliesst den Gipfel. Der Weg zum Säntis nimmt eine andere Gestalt an.

  4. Eine Geschichte wird zum Buch

    Zum hundertjährigen Bestehen der Talstrecke erscheint «Die Bahn zum Säntis» – mit historischen Bildern, Plänen und den Geschichten dahinter.

ZWEI BLICKE ZURÜCK

Bevor die Reise
alltäglich wurde.

Schwende im Herbst 1911 mit dem provisorischen Bahntrassee im Vordergrund
Schwende, Herbst 1911. Im Vordergrund zeichnet sich das provisorische Bahntrassee ab.Foto mit KI-Unterstützung nachbearbeitet.
Reisende vor dem Zug am Einsteigebahnhof Appenzell um 1912
Appenzell um 1912. Der erste Einsteigebahnhof lag beim «Bröggli» auf dem Gringel.Foto mit KI-Unterstützung nachbearbeitet.
Eine Bahn ohne Platz im Bahnhof?

Bei der Eröffnung durfte die Säntisbahn zunächst nicht in den Bahnhof Appenzell einfahren. Ein eigener Einsteigeperron lag rund 250 Meter weiter östlich. Schon dieser kleine Umweg erzählt von einer Zeit, in der mehrere Bahngesellschaften ihre Interessen auf engem Raum vertraten.

Die Hintergründe im Buch entdecken →
Wie hätte die Bahn den Berg bezwungen?

Je steiler das Gelände, desto kühner die Lösungen. Das Buch führt durch wechselnde Entwürfe, unterschiedliche Bahnsysteme und konkurrierende Ideen. Gerade der Vergleich von Plänen und Landschaft macht sichtbar, wie viel Vorstellungskraft in diesem Vorhaben steckte.

Pläne und Geschichten im Buch →

GESCHICHTE ZUM ANSCHAUEN

Ein Gespräch.
Ein anderer Blick auf den Berg.

Das TV-Interview aus der Sammlung lädt dazu ein, die geplante Säntisbahn näher kennenzulernen. Starten Sie den Film – und folgen Sie einer Idee, die weit über Wasserauen hinausreichte.

TV-Interview aus der Sammlung von Yvo Buschauer. Wiedergabe mit Ton nach dem Starten.
Buchumschlag: Die Bahn zum Säntis – 100 Jahre Strecke Appenzell–Wasserauen

DIE GANZE REISE STECKT IM BUCH

Die Bahn zum Säntis

100 Jahre Strecke Appenzell–Wasserauen

Die Bahn, die gebaut wurde. Die Bergstrecken, die auf dem Papier blieben. Und die Menschen, die an beides glaubten. Das Buch verbindet historische Fotografien und Projektpläne mit der Geschichte eines aussergewöhnlichen Vorhabens.

Diese Seite ist ein erster Einblick. Die ausführlichen Projektgeschichten, die vielen Bilddokumente und die Entwicklung der Bahn bleiben dem Buch vorbehalten.

Yvo Buschauer · Druckerei Appenzeller Volksfreund · 2012
140 Seiten · Deutsch · ISBN 978-3-9523858-2-1

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Das Buch ist deutschsprachig; die englische Website ist keine englische Buchausgabe.

Über diese Seite · Quellen und Bilder

Grundlage ist Yvo Buschauers Buch «Die Bahn zum Säntis» (2012), ergänzt durch die bereitgestellten Manuskript- und Umschlagunterlagen. Die kurzen Texte sind eine redaktionelle Einführung, keine Wiedergabe ganzer Buchkapitel. Die beiden Archivbilder stammen aus dem Manuskript; Datierungen und Bildbeschreibungen folgen dieser Quelle.

Die historischen Bilder wurden in Tonwerten und Klarheit behutsam verbessert. Ein schmaler Scanrand wurde entfernt; Personen, Gebäude und Landschaft wurden nicht neu gezeichnet. Das Titelbild ist eine neu geschaffene Illustration im Stil der Appenzeller Bauernmalerei, keine historische Aufnahme. Beim Buchbild wurde nur der weisse Hintergrund entfernt.

Impressum und Datenschutz

Herausgeber: Michael Buschauer · Historische Sammlung: Yvo Buschauer · Kontakt: info@buschauer.org

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